Meine Reisevorträge: Trailer und Details
Hier findest du Trailer zu den von mir erstellten Vorträgen, die einen ersten Eindruck vermitteln und Lust auf mehr machen. Finde deinen Lieblingsvortrag!
Über Anfragen von Veranstaltern, beispielsweise Bibliotheken, Vereinen oder Volkshochschulen freue ich mich immer sehr!
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Weg der Hoffnung
3344 km zu Fuß durch Deutschland
Ich wandere im Frühjahr 2026 durch Deutschland. Mich interessiert, wie gut Deutschlands Wanderwege im internationalen Vergleich sind. Außerdem treffe ich viele Menschen unterwegs, mit denen ich überlege, woraus man in dieser von Krisen geprägten Zeit Hoffnung schöpfen kann.
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Statt Himalaja oder Rocky Mountains durchstreife ich im Frühjahr 2026 Deutschland. Dabei gehe ich zum einen der Frage nach, wie gut Deutschlands Wanderwege im internationalen Vergleich sind, gleichzeitig trifft ich viele Menschen unterwegs mit denen ich überlege, woraus man Hoffnung schöpfen kann, in dieser von Krisen geprägten Zeit.
Ich starte meine Wanderung nördlich von Berlin am 5. Februar, und erlebe in den nächsten drei Wochen, wie es ist unter richtigen Winterbedingungen mit Schnee und gefrorenen Seen unterwegs zu sein. Nachdem ich Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern durchquert habe, gelange ich bei Hamburg auf den Nord Süd Trail, eine Route von Sylt ins Allgäu, die den Anspruch hat, die schönsten deutschen Wanderwege zu verbinden und dabei etwas mit den großen Trails der USA Vergleichbares zu schaffen. So erlebe ich auf dieser Route solche Klassiker wie Heidschnuckenweg und Rheinsteig, aber auch weniger bekannte Wege wie den Pfälzer Höhenweg. Dabei schlafe ich meistens draußen, oft unter den Sternen im „Cowboycamp“. Obwohl ich in der Regel 12 Stunden laufe und dabei im Schnitt 40 Kilometer zurücklege, kommen die Begegnungen mit der Natur nicht zu kurz. Als ehemaliger Förster, weiß ich die zarten Frühlingsblumen und Begegnungen mit Hirschen und Wildschweinen besonders zu schätzen.
Lasst euch von mir in dieses tolle Abenteuer direkt vor der Haustür entführen. Aber die Inspiration für eigene Touren kommt bestimmt auch nicht zu kurz!
10 Monate Freiheit – 5000 Kilometer auf abenteuerlichen Pfaden durch Süd- und Nordamerika
Zu Fuß als Paar durch Argentinien, Chile, Peru, Bolivien und die USA
Meine Freundin Anke und ich starten Anfang 2025 in eine große Tour durch Süd- und Nordamerika. Nachdem wir drei Monate lang die touristisch weitgehend unbekannten Anden Argentiniens erkundet haben, durchstreifen wir anschließend die Bergwelt Boliviens und Perus.
Den Sommer verbringen wir im Westen der USA. Zweieinhalb Monate wandern wir auf einer abenteuerlichen Route durch die Gebirge die den Yellowstone Nationalpark umgeben. Zum Abschluss unserer Wanderungen in den USA laufen wir sechs Wochen lang durch die atemberaubende Canyonlandschaft Utahs.
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Die große Leidenschaft von meiner Freundin Anke und mir sind weite Wanderungen überall auf der Welt. Dabei sind wir meist abseits der bekannten Wege unterwegs und planen eigene, oft sehr abenteuerliche Routen. Im Jahr 2025 sind wir 10 Monate lang in Amerika unterwegs und ich möchte Euch in dieses große Abenteuer mitnehmen.
Argentiniens Anden sind von wenigen Hotspots abgesehen, in Wandererkreisen ziemlich unbekannt. Dabei warten dort einige der grandiosesten Landschaften der Welt auf ihre Entdeckung. Über 6000 Meter hohe Vulkane mit Lagunen voller Flamingos an ihrem Fuß, farbenprächtige Berge in denen 3 Meter hohe Kakteen wachsen und ein reiches Tierleben mit riesigen Kondoren, sowie großen Herden aus Guanakos und Vikunas gibt es dort zu bestaunen.
In Bolivien durchqueren wir die Cordillera Real, das wohl schönste Hochgebirge des Landes. Dabei erleben wir hautnah das noch ziemlich ursprüngliche Leben der Hochlandbewohner und wandern auf fast in Vergessenheit geratenen Pfaden durch den dampfenden Bergregenwald.
In Peru erkunden wir die abgelegene Inkastadt Choquequirao, wandern zum höchstgelegensten, großen Gebirgssee der Erde und durchqueren die Cordillera Blanca, die Bergkette mit den meisten Gletschern der Tropen.
Als der Sommer kommt, reisen wir weiter in die USA, wo es zunächst in zweieinhalb Monaten auf einer spektakulären Gebirgsroute um den Yellowstone Nationalpark durch die Rocky Mountains geht. Dabei begegnen uns unter anderem 20 Grizzlybären, teilweise gefährlich nah…
Zum Abschluss unseres abwechslungsreichen Wanderjahres durchqueren wir die atemberaubende Landschaft Süd-Utahs mit ihren fantastischen Canyons, auf einer selbst entworfenen, knapp 1000 Kilometer langen Route. Neben den Schilderungen der spannenden Wanderabenteuer gehe ich auch darauf ein, wie es ist so lange am Stück als Paar zu wandern und gebe Tipps, wie man solche „Abenteuerwanderungen“ plant.
Namibia zu Fuß
Solo-Wanderung durch die abwechslungsreiche Landschaft Namibias
Fernwandern in Afrika? Die meisten Menschen würden denken: „Geht nicht, gibt’s nicht“. In Namibia dem vielleicht schönsten Land Afrikas zeige ich, dass das durchaus möglich ist. Zunächst absolviere ich einige kleinere Touren und durchwandere dann den Norden Namibias vom höchsten Berg des Landes bis zum Kunene-Fluss an der Grenze Angolas auf einer 1000 km langen Route komplett. Für Hitze und Wassermangel werde ich mit fantastischen Landschaftseindrücken, Tierbeobachtungen und Begegnungen mit einem der letzten Nomadenvölker Afrikas entschädigt.
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Namibia ist bei Reisenden sehr beliebt. In der Regel wird das wohl schönste Land Afrikas mit dem Geländewagen erkundet. Aber kann man die trockenen Weiten auch zu Fuß durchstreifen?
Ich nehme die Herausforderung an! Zunächst unternehme ich kürzere Touren in der Namib, den Naukluft Bergen und dem Kuiseb Canyon, bevor ich mich an die komplette Durchquerung Nordnamibias auf einer tausend Kilometer langen Route wage. Vom Brandberg, dem höchsten Berg des Landes bis zum Kunene, dem Fluß an der angolanischen Grenze laufe ich durch das wilde Land. Dabei begegne mir zahlreiche Wildtiere wie Wüstenelefanten und ich treffe Himba Nomaden, die mit ihrem Vieh durch das abgelegene Kaokoveld ziehen. Lasst euch von mir in dieses fantastische Abenteuer entführen!
Desert Trail – Durch die Wüsten der USA
Wanderung durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas
Ich gehe mit meiner Freundin Anke das Wagnis ein: Eine etwa 2500 Kilometer lange, anspruchsvolle Route mitten durch die Wüste von der mexikanischen Grenze durch Kalifornien und Nevada nach Oregon. Dabei handelt es sich nicht um einen markierten Wanderweg, sondern der größte Teil der Strecke verläuft weglos durch die weite und erbarmungslos trockene Landschaft. Im Frühjahr 2023 wandern wir als erste Ausländer diese Strecke und haben im Gegensatz zu unseren Vorgängern keine Wasserdepots, daher ist Durst unser ständiger Begleiter. Eine Hitzewelle im Death Valley, Sandstürme und Gewitter sowie Klapperschlangen und Skorpionen machen das Abenteuer zur Herausforderung. Wohingegen blühende Kakteen, heiße Quellen und Beobachtungen von Mustangs und Wildschafen uns für alle Mühen entschädigen. Ein fantastisches Abenteuer, das euch in die Wildnis der Wüste entführen will!
Details
Wandern in den Vereinigten Staaten – dabei denkt man zunächst an bekannte Wege wie den Pacific Crest Trail, der ja auch bei uns in den letzten Jahren recht populär geworden ist.
Aber es gibt in den USA noch viele weitere, weniger bekannte Trails. Eine der schönsten und längsten dieser Routen ist der Desert Trail. Er führt auf etwa 2500 Kilometern von der mexikanischen Grenze komplett durch die Bundesstaaten Kalifornien und Nevada bis nach Oregon. Bereits in den 90’er Jahren von einer Gruppe mit dem Namen „Desert Survivors“ geplant, wurde die Route, die zu über 50 % weglos ist und ansonsten häufig über alte Jeeptracks führt, erst 2012 zum ersten Mal in ganzer Länge gelaufen und seitdem nur von einer knappen Handvoll Menschen bewältigt. Meine Freundin Anke und ich haben uns vorgenommen, diese spannende Route als erste Nichtamerikaner zu laufen.
Da der Desert Trail durch trockene Wüsten wie die Mojave und das Death Valley führt, haben alle unsere Vorgänger Wasserdepots angelegt, in dem sie Fässer dort vergruben, wo die Route über eine Straße oder Piste führt. Und man war einhellig der Meinung, dass zumindest in Kalifornien diese Wanderung nicht ohne solche Depots möglich ist. Im Frühjahr 2023 wollen wir dann herausfinden ob das wirklich so ist und nehmen die Herausforderung an.
Dafür werden wir mit einer ungeheuren landschaftlichen Vielfalt und Schönheit belohnt. Es hat im Winter stellenweise recht viel geregnet, so dass wir eine ungewöhnlich grüne und blühende Landschaft erleben dürfen. Während sich viele unter einer Wüste eine flache, monotone Öde vorstellen, ist das dort ganz anders. Wir folgen wilden Canyons und zackigen Bergkämmen, immer wieder unterbrochen von weiten Salzpfannen. In den höheren Lagen Nevadas liegt sogar noch Schnee! Heiße Quellen und abgelegene Nester, die einen Hauch von wildem Westen verbreiten, sorgen zusätzlich für Abwechslung. Und natürlich sind die Tierbegegnungen das Salz in der Suppe. Ob wilde Mustangs in Nevada, Antilopen, Klapperschlangen, Skorpione oder Taranteln, wir lernen viele der Wüstenbewohner kennen.
Ausgerechnet als wir ins Death Valley kommen, geraten wir dann in eine Hitzewelle, die uns an die äußerste Grenze unserer Belastbarkeit führt und uns erfahren lässt, was wirklicher Durst ist.
Mein Vortrag erzählt die Geschichte unserer Wanderung eindringlich mit spannenden Anekdoten und natürlich kommt auch viel Wissenswertes über die Natur der amerikanischen Wüsten darin vor.
Durchs Wilde Herz der Karpaten
Zu Fuß durch die letzten Urwälder Europas
Wälder in denen sich Bären, Wölfe und Wisente tummeln, wo gibt es das noch in Europa? Während es in Deutschland schon seit hunderten von Jahren keine von Menschen unberührten Waldgebiete mehr gibt, haben sich in den Karpaten, dem zweitgrößten Gebirge Europas, auf großen Flächen echte Urwälder erhalten. Ich erlebe auf tausend Wanderkilometern in der Slowakei, Polen und Rumänien zahlreiche Abenteuer als ich in teilweise fast unzugängliche Gebiete vordringe.
Dazu gehören viele interessante Tierbegegnungen und Treffen mit Aktivisten, die mir erzählen wie sie sich teilweise unter Lebensgefahr für den Schutz dieser stark bedrohten Lebensräume einsetzen. Lasst euch von mir in diese wilde Welt entführen, die gar nicht so weit entfernt von Deutschland existiert.
Details
2022 erkunde ich die letzten wilden Wälder der Karpaten. In dieser zweitgrößten Gebirgskette Europas haben sich in einer Größenordnung von mehreren Hunderttausend Hektar vom Menschen fast unberührte Waldwildnisse erhalten, die unseren ursprünglichen Wäldern sehr stark ähneln.
Ende März beginne ich meine Wanderungen bei noch winterlichen Verhältnissen, so dass ich mich bald sogar Schneeschuhe zulegen muss, um überhaupt voran kommen zu können. In der Slowakei begegne ich einem Wolf und erfahre von Naturschützern, warum das Auerhuhn, der Charaktervogel der Gebirgswälder, so stark bedroht ist.
Eigentlich wollte ich auch die Ukraine besuchen, die einen nennenswerten Teil der letzten Urwälder beherbergt, leider brach einen Monat vor meinem Aufbruch der Krieg aus, so dass ich nur bis in das Dreiländereck von Polen, Slowakei und Ukraine vorstoßen kann, wo ich für einen ukrainischen Kriegsdienstverweigerer gehalten werde.
Rumänien ist das Land, in dem 80 % der noch verbliebenen Urwälder der gemäßigten Zone Europas wachsen. Aber auch dort stehen die Wälder unter großem Druck. Immer wieder sehe ich erschütternde Bilder, die zeigen, dass gerade jetzt die letzten wilden Wälder stark bedroht sind. Ich treffe Urwaldforscher und Aktivisten die unter Lebensgefahr arbeiten und kann so Stück für Stück das Puzzle zusammensetzen, was jetzt zur Erhaltung der Urwälder getan werden muss.
Viele der Urwälder befinden sich in fast unzugänglichen Gegenden, in die ich nur mit großem körperlichen Einsatz und nicht unerheblicher Gefahr vordringen kann. Dafür werde ich mit Beobachtungen von Bären und Auerhähnen belohnt, sowie vielen anderen Bewohnern der Wälder. Vom Winter laufe ich durch den Frühling in den Sommer und erlebe so den Wechsel der Jahreszeiten ganz plastisch. Dabei wandere ich nicht nur in den Wäldern, sondern erkunde auch die Berge von Fagaras, Retezat und Domogled oberhalb der Baumgrenze und lerne die artenreiche, alte Kulturlandschaft Siebenbürgens kennen.
In den Südkarpaten besuche ich das ehrgeizigste Nationalparkprojekt Europas, wo von einem deutschen Wolfsforscher initiiert, ein geschütztes Gebiet mit der zehnfachen Fläche des Nationalparks Bayerischer Wald entstehen soll und sogar ausgestorbene Tierarten wie die Wisente wieder angesiedelt werden. Bevor ich dann an der Donau meine über 1000 Kilometer umfassenden Karpatenwanderungen beende, lerne ich noch den größten Urwald der EU kennen, ein Paradies für jeden Waldliebhaber.
Der Vortrag ist eine fantastische Mischung aus persönlichem Abenteuer, Naturerleben, Wissenswertem über wilde Wälder und einem Appell zu ihrem Schutz.
Waldbegeisterung – 6000 Kilometer zu Fuß durch Deutschland
Deutschland zu Fuß mit geballtem Waldwissen
Ich lasse mein altes Leben als Förster mit Wohnung und geregeltem Job hinter mir und breche auf zu einer über acht Monate langen Wanderung durch Deutschland. Meine eigenen Erfahrungen werden dabei durch zahlreiche Begegnungen mit Waldexperten, wie Wissenschaftlern, Forstkollegen und Aktivisten ergänzt.
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Nach 25 Jahren als Förster kündige ich meine sichere Stelle und breche im Februar 2021 zu einer über 8 Monate langen Wanderung auf. Dabei geht es mir darum, mit eigenen Augen zu sehen, wie es um Deutschlands Wälder steht und herauszufinden, was getan werden muss, damit sie nicht nur Klimaopfer sondern auch Klimaretter sind. Ich begegne Wildkatzen und Wildschweinen, lausche dem Röhren der Hirsche und dem Heulen der Wölfe. Ich durchquere Katastrophengebiete apokalyptischen Ausmaßes und lerne von Förstern und Wissenschaftlern wie eine wirklich nachhaltige Waldbewirtschaftung aussieht, die den Wald nicht weiter schwächt, sondern hilft ihn zu stabilisieren.
Der Vortrag ist eine Mischung aus persönlichem Abenteuer, dass zeigt, wie schön und vielfältig Deutschlands Wälder auch heute noch sind und dem Blick auf die Situation des Waldes durch die Brille vieler Fachleute. Vor allem aber möchte ich Begeisterung für den Wald schaffen.
